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Hypnose-und
Psychotherapiepraxis

Heidi Haller

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Hypnosetherapie
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Tiefenentspannung, Blockadenlösung
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Ausbildung Hypnose
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Hypnosetherapie bei Schmerzen

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Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers. Sie sind ein Kommunikationsangebot unseres Körpers. Unser Körper möchte uns auf diesem Wege mitteilen, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist.
 
  • Chronischer Schmerz weist auf ein Ungleichgewicht  im Leben des Betroffenen hin
        (z.B. Arbeit – Erholung, Geben – Nehmen, Festhalten – Loslassen, Trauer – Hoffnung,
        Anspannung – Entspannung, Einsamkeit – Geselligkeit, Langeweile – Beschäftigung,
        Aufopferung – Dankbarkeit)
  • Niemand hat trotz derselben Diagnose genau den gleichen Schmerz
  • Schmerz ist individuell und vielgestaltig
  • Kein Schmerz muss so bleiben wie er ist
  • Schmerz kann man verwandeln
  • Chronischer Schmerz kann ein Teil des Patienten sein, dem lange keine Beachtung geschenkt wurde
 
Um herauszufinden, was nicht in Ordnung ist, sucht die medizinische Hypnosetherapie nach der Ursache des Schmerzes – nicht nach den Symptomen.
Nach Auffinden der Ursache, was in der Hypnosetherapie durch Tiefentrance ziemlich schnell gelingt, kann dem Körper und dem Unterbewusstsein mitgeteilt werden, dass er nun keine Warnsignale mehr aussenden muss, da die Ursache bekannt ist.
Die Schmerzsignale werden dadurch immer weniger und weniger – und sind oftmals komplett verschwunden. Das hört sich vielleicht „märchenhaft“ an, geschieht aber genauso.
 
Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht hinsichtlich der Schmerzminderung bei
 
Arthrose
Rückenschmerzen
Wirbelsäulenbeschwerden (LWS)
Hals-Nacken-Schmerzen
Gelenkbeschwerden
Rheuma / Fibromyalgie
Phantomschmerzen
Neuropathie
Multiple Sklerose
Magen- Darmbeschwerden
Schwindel
Migräne
Tinnitus
 
Oft setzen sich Schmerzen im Schmerzgedächtnis fest und können sich zusätzlich noch mit weiteren Symptomen wie einem breit gefächerten Auftreten von Schmerzen über den gesamten Bewegungsapparat, vegetativen Symptomen, Depressionen, Schlafstörungen, Müdigkeit, allgemeine Schwäche, Kälteempfindlichkeit sowie Gefühlsstörungen, Migräne, Magen-Darm-Beschwerden oder Herzrhythmusstörungen manifestieren.
Chronische  wie auch psychosomatische Schmerzen lassen sich sehr gut durch Hypnose lindern. Da Schmerzen von jedem Menschen anders empfunden werden, wird auch jede Hypnosesitzung ganz persönlich auf Sie ausgearbeitet.
Da es verschiedene Ursachen für Schmerzen und auch verschiedene Zielsetzungen gibt, kann es keine einheitliche Standard-Anwendung der Hypnose geben.
Wir werden eine ausführliche Analyse Ihrer Schmerzproblematik mit Ihnen gemeinsam durchführen und das weitere Vorgehen vor der Hypnose-Sitzung mit Ihnen besprechen.

Bei der Hypnosetherapie handelt es sich um eine effektive Kurzzeittherapie. Eine Schmerzlinderung tritt häufig bereits gleich nach der ersten Hypnose-Sitzung ein.

Für die hypnosetherapeutische Schmerzbehandlung  sind 3 – 4 Sitzungen erfahrungsgemäß ausreichend.

Hypnosetherapie bei Migräne und Kopfschmerzen
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In unserer modernen, schnelllebigen Zeit hat sie sich schnell zu einer neuen Volkskrankheit entwickelt: die Migräne. Migräne ist eine neurologische Erkrankung und hat mit „normalen“ Kopfschmerzen wenig zu tun. Es treten anfallsartige, pulsierende, halbseitige Kopfschmerzen auf, zu den Begleitsymptomen zählen Übelkeit, Erbrechen, optische und sensible Wahrnehmungsstörungen sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit.

Die Migräne ist eine neurologische Erkrankung, unter der rund 10 % der Bevölkerung leiden. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern und hat ein vielgestaltiges Krankheitsbild. Dieses ist bei Erwachsenen typischerweise gekennzeichnet durch einen periodisch wiederkehrenden, anfallartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz, der von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet sein kann.

Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine Migräneaura voraus, während der insbesondere optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen auftreten. Es sind aber auch motorische Störungen möglich. Die Diagnose wird nach Ausschluss anderer Erkrankungen als Ursachen üblicherweise mit Hilfe einer Anamnese gestellt.

Kopfschmerzphase
Der Kopfschmerz tritt in der Kopfschmerzphase meistens halbseitig (etwa 70 % der Fälle), insbesondere im Bereich von Stirn, Schläfe und Auge, auf. Er ist meist pulsierend und nimmt bei körperlicher Betätigung an Intensität zu, während Ruhe und Dunkelheit zur Linderung der Kopfschmerzen beitragen. Die Dauer der Kopfschmerzphase variiert zwischen 60 Minuten und bis zu drei Tagen in Abhängigkeit von Patient und Migräneform. Kinder haben kürzere Migräneattacken mit eher beidseitiger Lokalisation in der Stirn-Schläfenregion. Als Begleitsymptom treten bei Kindern und Jugendlichen häufiger Geruchsempfindlichkeit, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen auf.
Einige Sonderformen der Migräne können ohne Kopfschmerz auftreten.

Migräne vom Basilaristyp
Die Migräne vom Basilaristyp, auch Basilarismigräne genannt, tritt gehäuft bei jungen Erwachsenen auf. Die neurologischen Symptome einer Migräne vom Basilaristyp können von den zuvor genannten Aurasymptomen abweichen. Charakteristische Symptome sind Sprachstörungen, Schwindel, Tinnitus, Hörminderung, Doppelbilder, Sehstörungen. Ataxie, Bewusstseinsstörung oder gleichzeitige beidseitige Parästhesien.
(Wikipedia)

Alle unsere Gefühle und Sinneseindrücke durchlaufen in unserem Körper verschiedene, vielschichtige Systeme. Normalerweise wird dabei Wichtiges von Unwichtigen getrennt, so dass keine Reizüberflutung geschieht. Bei Migräneerkrankungen scheint dieses „Filtersystem“ nicht zu funktionieren, so dass es zu einer Reizüberflutung kommt. Durch zu viele Reize wird das System gestört und der Körper wird anhaltend überlastet und somit kommt es schließlich zum Zusammenbruch – nämlich zu einem Migräneanfall.


Behandlung
Mit Hypnosetherapie wird durch Tiefenentspannung, Blockadenlösung, Immunisierung des Körpers, Meditationsatmung und Schmerzbehandlung darauf eingewirkt, dass das Filtersystem wieder funktioniert und dadurch die Reizüberflutung gedämmt wird. Damit kann auch eine wesentliche Verbesserung der Symptome erreicht werden.



Hypno-Chirurgie / Suggestive Operationen

Seit einiger Zeit wird in der Hypnose-Therapie erfolgreich mit der „virtuellen Magenbandoperation“ bei übergewichtigen Patienten gearbeitet, womit ihnen in der Trance suggeriert wird, ihnen wurde ein Magenband eingesetzt. Durch diese Suggestion konnten schon viele Patienten beachtliche Abnehm-Erfolge erzielen.

Selbstverständlich ist dieses hypnotisch gesetzte „Magenband“ eine Art Placebo-Operation, bei der dem Unterbewusstsein suggeriert wird, es habe eine reale Operation stattgefunden, um es dazu zu animieren, sich entsprechend zu verhalten – und das geschieht tatsächlich.

Diese Hypnosetherapeutische Vorgehensweise ist dabei nicht nur auf das Magenband beschränkt - man kann diese Technik auf nahezu jede Operation und medizinische Behandlung übertragen!

 


Zur Wirkweise der Hypno-Chirurgie:


Bei Hypnosebehandlungen wurde nachgewiesen, dass bei „virtuellen“ Knieoperationen, aufgrund dessen der Patient glaubte, wirklich operiert worden zu sein und sonst nichts am Knie manipuliert wurde, ein gleich guter Effekt erreicht wurde wie mit einer echten Operation!

Es handelt sich hierbei also um unterbewusste Prozesse, die diesen Genesungseffekt hervorrufen – demzufolge sind solche Operationen auch hypnosetherapeutisch darstellbar.

Gute Ergebnisse lassen sich bei akuten und bei chronischen Schmerzen der Gelenke und des gesamten  Bewegungsapparates erzielen, aber auch bei Immunisierungen oder der Ausleitungs-therapie (Detox - Entgiftungsprozesse).

 


Hypnosetherapie bei Multiple Sklerose (MS)   
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Die multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Entmarkungserkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), deren Ursache trotz großer Forschungsanstrengungen noch nicht geklärt ist. Sie ist neben der Epilepsie eine der häufigsten neurologischen Krankheiten bei jungen Erwachsenen und von erheblicher sozialmedizinischer Bedeutung.
Bei der multiplen Sklerose entstehen in der weißen Substanz von Gehirn und Rückenmark verstreut vielfache (multiple) entzündliche Entmarkungsherde, die vermutlich durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nervenzellfortsätze verursacht werden. Da die Entmarkungsherde im gesamten ZNS auftreten können, kann die multiple Sklerose fast jedes neurologische Symptom verursachen. Sehstörungen mit Minderung der Sehschärfe und Störungen der Augenbewegung sind typisch, aber nicht spezifisch für die multiple Sklerose.

Die Krankheit ist nicht heilbar, jedoch kann der Verlauf durch verschiedene Maßnahmen oft günstig beeinflusst werden. Entgegen der landläufigen Meinung führt die multiple Sklerose nicht zwangsläufig zu schweren Behinderungen. Auch viele Jahre nach Beginn der Erkrankung bleibt die Mehrzahl der Patienten noch gehfähig.

Auf eine ausführliche Darstellung dieser Autoimmunerkrankung wird hier verzichtet, da die von dieser Krankheit Betroffenen in der Regel bestens über Ursachen, Symptome und den Krankheitsverlauf der MS informiert sind.

Behandlung
Die Hypnosetherapie wird schon seit längerem bei MS-Erkrankten eingesetzt, u.a. auch in der Schweiz und in England. Wie auch bei uns hat man dort gute Erfahrungen mit Hypnosetherapie gemacht.
Hypnosetherapie kann keine MS heilen, aber krankheitsbedingte Symptome mildern und dadurch auch die Lebensqualität erhöhen.
Durch hypnosetherapeutische Tiefenentspannung, Blockadenlösung, Hypnoanalyse und positive Suggestionen kann das Immunsystem aktiviert werden und die regelmäßig auftretenden Schübe können wesentlich hinausgezögert werden. Mit Hypnose kann auch häufig eine Blasenstabilisierung erreicht werden.